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Albschaf
In den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonaten sind die über sechshundert Merinolandschafe der Schäferei
Hertler aus Deggingen durchgängig auf der Schwäbischen Alb unterwegs. Sie beweiden frische Talwiesen
und die äußerst kräuterreichen Wacholderheiden und Streuobstwiesen. Deren europaweit einzigartiges und
geschütztes Vorkommen ist übrigens genau diesen vierbeinigen Landschaftsgärtnern zu verdanken.
Das Bild von Schäfern prägt seit Jahrhunderten die Schwäbischen Alb und hat somit maßgeblich zu ihrer
einzigartigen Natur und Artenvielfalt beigetragen.
Während die Albschafe nahezu ganzjährig im Freien leben, ziehen sich Muttertiere und Lämmer über den Winter
hinweg in Ställe zurück, um sich vor der Witterung zu schützen. Die Farben der Garnlinie Albschaf sind fröhlich
und strahlend. Die farbenreichen Frühlingswiesen des Biosphärenreservats Schwäbische Alb gaben dafür die
Inspiration.
Hauptstadtschaf
Während heutzutage häufig auf Masse statt auf Klasse gesetzt wird wenn es um Tierhaltung generell geht, ist
unser Hauptstadtschäfer Knut Kucznik mit seiner Herde zu den Wurzeln der Schäferei zurückgekehrt.
Das bedeutet, dass er genau überlegt hat, welche Schafsrasse am effizientesten die hiesigen Landschaften
beweiden kann und welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, um mit der Natur arbeiten zu können.
Und so pflegt er ganze 110 Hektar Niedermoorflächen und 60 Hektar Trockenrasen in den
Naturschutzgebieten rund um Altlandsberg vor den Toren von
Berlin. Aber auch in der Hauptstadt ist er regelmäßig im Einsatz.
Unter anderem kann man ihn in den
„Gärten der Welt“ sehen, wenn
seine Schwarzköpfigen Fleischschafe
und Skudden die Wiesen rund um die
Gondelbahn pflegen.
mooi Wollgarne GmbH
Gabriele-Tergit-Promenade 21
10963 Berlin
www.maehrle-wolle.de
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