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Deichschaf
            Pay und Henning aus dem Sönke-Nissen-Koog an der nordfriesischen Küste sind quasi Nachbarn, gute Freunde
            und beide Schäfer aus Leidenschaft. Beide eint dasselbe Ziel: Der Schafwolle wieder einen Wert zu geben.
            Ihre Höfe liegen direkt am Nationalpark Wattenmeer. Sie leben mit der Natur und nicht gegen sie.
            Ihnen ist es wichtig, den Menschen bäuerlich geprägte, naturnahe und regionale Landwirtschaft näherzu-
            bringen. Artgerechte Tierhaltung spielt für sie dabei eine wesentliche Rolle. Denn es sind die Schafe, die für den
            Küstenschutz und die Artenvielfalt sorgen und somit den Lebensraum für die Menschen zu erhalten.
            Ihre Schafe beweiden die Salzwiesen und Deiche rund um den Koog. Der Tritt der Schafe sorgt für eine dichte
            Grasnarbe der Deiche und hält sie somit stabil. Gerade für Menschen des Koogs, der 4 m unter dem Meeresspiegel
            liegt, sind intakte Deiche überlebenswichtig. Das Bild von sommerlichen Tagen an der Nordseeküste, den
            Salzwiesen und den Halligen ist die Grundlage für die Farbwahl des mährle ® Deichschafs.

            Inselschaf
            Auf der Nordseeinsel Föhr fungieren die Schafe von John Petersen aus Oevenum wie „Samentaxis“.
            Mit bis zu fünfundzwanzigtausend (!) Samen aller Art in ihrer Wolle sorgen sie für Pflanzenartenvielfalt auf der
            Insel. Während der Beweidung gehen diese Samen verloren und werden durch den sogenannten „goldenen
            Tritt“ festgetreten. Genau deswegen sind Schafweiden so artenreich.
            Die Föhrer Schafe sind sehr wählerische Esser und rühren bestimmte Pflanzen (wie Disteln oder Flatterbinsen)
            gar nicht erst an. Diese Pflanzen dienen dann wiederum Insekten als optimale Nahrungsquelle, welche wiederum
            für heimische Vogelarten das Speisenmenü bilden. So sichern sie den wichtigen ökologischen Kreislauf.
            Die Farbpalette des Inselschafs ist geprägt durch friesisch gedeckte Farben. Das Besondere an der Linie ist, dass
            es die Farben in mehreren Schattierungen gibt. Somit eignet sie sich perfekt für Color Work.

            Rhönschaf
            Was vor Jahrzehnten mit lediglich zwei Schafen als Hochzeitsgeschenk begann, hat sich zwischenzeitlich
            vertausendfacht und ist in die „Schäferei mit Herz“ gemündet. Die Schäferei von Elmar Spies aus Eiterfeld in der
            hessischen Rhön ist Wolllieferant für die mährle ® Rhönschafwolle. Zur Herde gehören neben den Rhönschafen
            auch Schwarzkopf- und Coburger Fuchsschafe als auch die Eselin Pauline sowie acht Hütehunde, die Nachtwache
            schieben und Wölfe und andere Raubtiere abwehren. Die Herde bewirtschaftet das Biosphärenreservat Rhön
            und den Weinberg in Hünfeld, weshalb einer der Grüntöne genau diese Bezeichnung trägt. Das Farbschema
            der Garnlinie Rhönschaf ist warm und mystisch. Es symbolisiert eine Wanderung durch die herbstliche Rhön.



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