Page 3 - Das goldene Pferdchen
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Der Krebs schüttelte seinen Kopf und fuchtelte mit seinen langen
Scheren in der Luft herum: „Am anderen Ufer, da war ich auch noch
nie. Ich komme immer an diesen Strand, denn hier gefällt es mir gut.
Warum soll ich mir die Mühe machen und das andere Ufer suchen?“
„ Ich suche aber jemanden, den ich an diesem Ufer nicht finden kann“,
erklärte die kleine Schildkröte ihr Vorhaben.
„Dann wirst du wohl zum anderen Ufer schwimmen müssen“,
antwortete der Krebs und wünschte der kleinen Schildkröte eine gute
Reise. Nach einer kleinen Ruhepause am Strand machte sich die kleine
Schildkröte auf den Weg, stapfte mutig ins Wasser und schwamm los.
Die kleine Schildkröte hatte alle Mühe, gegen die hohen Wellen, die
über ihrem Kopf zusammenschlugen, anzukämpfen.
Plötzlich tauchte ein großer Fisch auf.
Der Fisch war nicht nur sehr groß, sondern hatte auch ein großes
Maul. Als er zu sprechen anfing, konnte man auch die großen Zähne
in seinem Maul erkennen. „Hallo, Schildkröte, was machst du denn
hier auf hoher See?“
„Ich möchte an das andere Ufer“, sagte sie.
„Haha“, lachte der Fisch mit blitzenden Zähnen, „bis dahin wirst du
wohl nicht mehr kommen, ich werde dich nämlich jetzt fressen“.
„Nein, nein, bitte friss mich nicht!“, rief die kleine Schildkröte mit
ängstlicher Stimme. „Ich suche doch jemand und muss ans andere
Ufer schwimmen!“
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